
Die Zehn-Zentner-Bombe war am Montag auf einer Baustelle in Lindenthal gefunden worden. Im Rahmen der Evakuierung mussten rund 7600 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Da es Probleme bei der Entschärfung vor Ort gab, ist der Blindgänger am Dienstag in die Westhovener Aue transportiert worden. Dort mussten dann nur 60 Personen aus ihren Wohnungen. Vor Ort wurde die Bombe in ein Sprengloch gelegt, das anschließend noch mit Stroh und Sand verfüllt wurde. Die anschließende Sprengung verlief plangemäß.
Im Rahmen der Evakuierung am Montagabend ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ein 64-jähriger Mann ignorierte das Absperrband und ging schnurstracks durch den gesperrten Bereich. Die Aufforderungen der Polizei ignorierte der Mann und als er dann am Arm festgehalten wurde, schlug er dem Polizisten ins Gesicht. Der Mann wurde überwältigt und zog sich dabei eine Schürfwunde zu. Er wurde deshalb ins Krankenhaus gebracht.
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In der Westhovener Aue hat es am frühen Nachmittag kurz gewummst... Heribert Büth, der Pressesprecher vom Ordnungsamt, hat uns erzählt was mit dem Blindgänger aus Lindenthal passiert ist.