
Noch sei es laut Stadtsprecher Alexander Vogel nicht abzusehen, wie viele Menschen es in den nächsten Tagen werden könnten, Köln sei aber vorbereitet:
‚‚Wir haben eine Reserve von 1.500 Plätzen. Die stehen jetzt quasi schon zur Verfügung, die ersten 200 sind auch schon bezugsfertig. Wenn wir in den nächsten Tagen sehen, dass wir noch deutlich darüber hinaus Plätze brauchen, dann kann man die natürlich auch noch sukzessive erweitern. Köln ist da insgesamt ganz gut vorbereitet, auch für eine größere Anzahl.‘‘
Auch viele Kölnerinnen und Kölner hätten sich bereits an die Stadt gewendet und private Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Auch darauf könne man noch zurückgreifen, so Vogel. Bis Dienstagmorgen hat die Bundespolizei die Einreise von gut 3.000 Kriegsflüchtlingen festgestellt. Die Zahl könnte aber tatsächlich viel höher sein, da an den EU-Binnengrenzen keine Grenzkontrollen stattfinden. Die meisten dieser Menschen dürften Frauen und Kinder sein, denn ukrainische Männer zwischen 18 und 60 Jahren dürfen das Land nicht verlassen - sie sollen kämpfen.
Wer den Menschen in der Ukraine helfen möchte, kann sich per Mail an die Stadt wenden über ukraine@koelnhilft.koeln. Es werden auch schon mehrere Hilfs- und Spendenaktionen in der Stadt organisiert. Einen Überblick darüber findet ihr hier.