
Hilfe aus Köln für Betroffene in Erdbebenregionen
(GL|Symbolbild) Die Bilder, die uns seit Tagen aus den Erdbebenregionen in Syrien und der Türkei erreichen, sind erschreckend. Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf über 11.000 gestiegen. Aus Köln sind inzwischen Rettungsteams von den Maltesern und vom Technischen Hilfswerk vor Ort. Das Kölner Erzbistum hat eine Soforthilfe von 300.000 Euro für die Betroffenen in der Türkei und in Syrien zur Verfügung gestellt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.02.2023 12:30
Rettungsteams aus verschiedenen Ländern versuchen fieberhaft, Menschen aus den Trümmern zu befreien. Es fehlt an Medikamenten, Kleidung - nahezu allem. Auch die Kölner Malteser wollen bei der Versorgung der Menschen helfen, sagt Katharina Kiecol von den Maltesern im Radio Köln-Interview:
„Unsere Kolleginnen und Kollegen haben uns gesagt, dass vor allem Zelte, Decken und ähnliches gebraucht werden, also die Sachen, die vor allem für die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben am notwendigsten sind. Dabei werden wir jetzt sehen, wie wir sie dabei unterstützen können, diese Dinge zu besorgen.“
Die Lage in Syrien ist besonders schlimm. Die Menschen leiden seit fast zwölf Jahren unter dem Bürgerkrieg und die Infrastruktur ist marode. Weil der Zugang aus der Türkei derzeit nicht möglich ist, will die Kölner Flüchtlingshilfs-Organisation Cap Anamur jetzt über den Libanon nach Syrien reisen. Das Auswärtige Amt hat außerdem eine Million Euro für die Nothilfe von Malteser International in Syrien bereitgestellt, wie die Malteser in Köln mitgeteilt haben. Mit den Geldern werden die dringend benötigten Decken, Matratzen, Zelte und Lebensmittel beschafft.
Wer helfen will, soll am besten Geld an die großen Hilfsorganisationen spenden, sagt Katharina Kiecol von den Maltesern. Sie hätten einen Überblick über die Lage vor Ort und könnten das Geld gezielt dort einsetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird.
Eine Übersicht über Hilfsorganisationen, die gezielt Spenden sammeln findet ihr hier.