Blindgänger in Deutz erfolgreich gesprengt

Heute musste ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden. Der Bombenblindgänger wurde bei Bauarbeiten in Deutz, im Bereich Siegburger Straße, in Höhe der Essigfabrik gefunden und am Nachmittag kontrolliert gesprengt.

© RK Waltel

Weil der Zünder beschädigt war, konnte die Bombe nicht entschärft werden, sondern musste mit Sand bedeckt und dann gesprengt werden. Nur vergleichsweise wenige Anwohnerinnen und Anwohner waren betroffen, 60 waren es dieses Mal. Sie mussten für ungefähr dreieinhalb Stunden ihre Wohnungen und Häuser verlassen und sich aus dem Gefahrenbereich begeben. Die Siegburger Straße wurde zeitweise gesperrt und auch die Linie 7 der KVB war betroffen. Alle Details könnt ihr in unserem Liveticker unten nachlesen.

© Stadt Köln
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Liveticker

+++ 17:40 Uhr: An dieser Stelle beenden wir den Liveticker und wünschen euch noch einen schönen Mittwochabend :)

+++ 17:34 Uhr: Alle 60 Anwohnenden können wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück. Und auch die KVB-Linie 7 kann ab jetzt wieder ihre normale Strecke fahren.

+++ 17:33 Uhr: Jetzt werden die Überreste des Blindgängers abtransportiert und dann werden nach und nach die gesperrten Straßen wieder freigegeben.

+++ 17:31 Uhr: Der Blindgänger wurde erfolgreich gesprengt!

+++ 17:14 Uhr: Das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bereitet jetzt die Sprengung vor. Das heißt, sie platzieren den Sprengsatz auf dem Blindgänger. Wann genau die Sprengung dann erfolgt, können wir noch nicht sagen.

+++ 16:58 Uhr: Die KVB-Linie 7 fährt jetzt nicht mehr über die Siegburger Straße. Sie pendelt stattdessen im Süden zwischen den Haltestellen Zündorf und Baumschulenweg, vom Heumarkt aus nimmt sie den Weg der Linie 9 Richtung Königsforst.  

+++ 16:53 Uhr: Die Freigabe für die Sprengung wurde erteilt!

+++ 16:49 Uhr: Kurz vor der Sprengung wird es ein akustisches Sprengsignal geben, also eine Sirene oder eine Hupe. Und danach könnte auch der Knall der Sprengung zu hören sein.

+++ 16.43 Uhr: Es geht voran! Unser Reporter sagt, dass der zweite Klingeldurchgang vorbei ist. Jetzt wird der Luftraum gesperrt und die Einsatzkräfte verlassen das Gebiet. Die Freigabe zur Sprengung sollte also bald kommen...

+++ 15:58 Uhr: Außerdem hat das Ordnungsamt bereits folgende Straßen gesperrt: Siegburger Straße (Höhe Hausnummer 195), Kaltenbornweg, Alter Mühlenweg, Dr.-Simons-Straße, Poller Kirchweg, Alfred-Schütte-Allee

+++ 15.51 Uhr: Es ist ordentlich was los auf den Straßen in Deutz... Die Polizei sperrt jetzt auch noch weitere Straßen rund um den Evakuierungsbereich, und zwar diese: Siegburger Straße/Im Hasenthal, Siegburger Straße/Am Schnellert, Doktor-Simon-Straße/Rolshover Straße, Kirchweg/Timur-Icellier-Weg.

+++ 15.45 Uhr: Unser Reporter in Deutz sagt: Der zweite und letzte Klingeldurchgang läuft!

+++ 15:19 Uhr: Zusätzlich zu den Sperrungen wegen der Evakuierung gab es auch noch einen größeren Unfall im Bereich Koelnmesse und dann wurden auch eben noch tausende neue Polizistinnen und Polizisten in den LANXESS arena vereidigt. Auch da ist viel los, also weiter die Ansage: Wenn ihr könnt, ganz Deutz besser meiden und weiträumig umfahren.

+++ 15:15 Uhr: Die Stadt bittet euch Deutz weiträumig zu umfahren. Von der Severinsbrücke könnt ihr nicht auf die Siegburger Straße abbiegen und das sorgt für erhebliche Staus. Nehmt besser die Zoobrücke oder die Rodenkirchener Brücke.

+++ 15:05 Uhr: Der erste Klingeldurchgang ist abgeschlossen.

+++ 14.22 Uhr: Wenn ein Blindgänger gesprengt werden muss, braucht es dafür ja einiges an Sand. Die gute Nachricht aus Deutz: Der Sand ist schon da!

+++ 14:04 Uhr: Der erste Klingeldurchgang läuft!

+++ 13.55 Uhr: Unsere Reporter berichten, dass sich die Einsatzkräfte des Ordnungsamts gerade sammeln und besprechen. Wir gehen davon aus, dass der erste Klingeldurchgang in kürze starten kann.

+++ 13:33 Uhr: Die Straßensperrungen werden jetzt eingerichtet. Betroffen ist auch die Siegburger Straße.

+++ 13:30 Uhr: Ihr könnt momentan noch mit der Linie 7 fahren, aber am Poller Kirchweg hält sie ab sofort nicht mehr zum Ein- oder Aussteigen, sondern fährt einfach durch.

+++ 12.30 Uhr: Laut Stadt wird keine Anlaufstelle eingerichtet, weil ja "nur" 60 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen sind.

(PR|KU)

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