Reker äußert sich zu Vorwürfen gegen Rettungsdienste
Veröffentlicht: Montag, 26.09.2022 17:20
(SR|Symolbild) Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich zu den Rassismus-Vorwürfen in Teilen des Rettungsdienstes geäußert.

Beim Festakt zum 150-jährigen Jubiläum der Kölner Feuerwehr sagte Reker, man werde die Bemühungen fortsetzen, in Schulungen zu Rassismus und Diskriminierung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu sensibilisieren:
„Selbst dem geringsten Verdacht wird nachgegangen, das ist nicht nur unsere Pflicht, sondern der Auftrag, den wir gerne annehmen. Es ist bedauerlich, über solche Einzelfälle sprechen zu müssen. Mir ist es aber wichtig zu betonen, dass ich die Feuerwehr als starke Einheit von Menschenfreundin und Menschenfreund kennengelernt habe."
Recherchen der TAZ hatten Rassismus und fremdenfeindliches Gedankengut in Teilen der Johanniter und Malteser in Köln und dem Rheinland hervorgebracht. Genau wie die Stadt haben auch die Hilfsorganisationen umfassende Untersuchungen zugesagt. Grüne und Volt wollen die Vorwürfe auch im nächsten Gesundheitsausschuss thematisieren.


