6 Stapel: Wie Sie Ihren Kleiderschrank auf Sommer umstellen

Frau sortiert ihre Kleidung
© Christin Klose/dpa-tmn

Klamottenwechsel

München (dpa/tmn) - Saisonwechsel im Kleiderschrank: Wer jetzt Klamotten ausmistet, baut zunächst am besten Stapel. Dazu rät der Verbraucherservice Bayern auf seiner Webseite. Das hilft bei einer vollen Garderobe den Überblick zu behalten, und Wintersachen gut über den Sommer zu bringen.

In einem ersten Schritt räumt man am besten alle Kleidungsstücke aus dem Schrank - und bildet zunächst nur einen Stapel beziehungsweise Haufen. Weil man fürs anschließende Sortieren neben Platz auch Zeit braucht, kann man jetzt erst mal den Schrank aussaugen und wischen. Dann hat er Zeit zu trocknen, während man aus dem einen Stapel sechs kleinere Stapel bildet – und zwar nach folgenden Kategorien: 

  1. Regelmäßig getragene Kleidung
  2. Winterkleidung, die man über den Sommer einlagern will.
  3. Kaputte Kleidung, die man aber noch reparieren oder anderweitig weiterverwenden mag.
  4. Gut erhaltene Kleidung zum Weitergeben
  5. Kleidung, die man entsorgen möchte.
  6. Kleidung, bei der man noch unsicher ist, was mit ihr passieren soll.

Erst fragen, dann entscheiden

Fällt die Entscheidung schwer, was bleiben darf und was aussortiert wird, hilft laut Verbraucherservice etwa die Frage nach der Nutzung: Hat man das Stück im letzten Jahr überhaupt getragen? 

Weitere Fragen für die Auswahl: 

  • Passt das Teil noch gut? 
  • Fühle ich mich wohl darin? 
  • Lässt es sich gut mit anderen Kleidungsstücken kombinieren? 
  • Habe ich womöglich genug vergleichbare Stücke, die ich lieber trage? 

Abgetragene Kleidung, die nicht mehr repariert werden soll oder kann, lässt sich manchmal auch fürs Putzen oder für Renovierungsarbeiten verwenden. Gut erhaltene Stücke, die man nicht mehr anziehen mag, kann man womöglich weiterverkaufen - oder spenden. 

Mottenfest verstauen

Fürs Einlagern der Winterklamotten, die man behalten will, ist dann vor allem bei tierischen Fasern Vorsicht geboten: Kleidermotten mögen Textilien aus Wolle oder Seide - und werden von Schweiß oder Hautschuppen angelockt. Damit man am Ende des Sommers keine Mottenlöcher in den Pullis hat, sollte man Wollsachen also zunächst gut waschen, gründlich trocknen lassen und anschließend sicher verpacken. Das geht etwa in Kleidersäcken oder in Vakuum-Tüten. 

Sie können außerdem mit Lavendel, Nelken oder Zedernholz arbeiten, so das Umweltbundesamt, obwohl sich damit Motten nicht hundertprozentig abschrecken lassen.

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