Anzeige per Videochat

Eine Anzeige per Videochat aufgeben - das könnt ihr ab heute bei der Kölner Polizei tun. In den Polizeiwachen in Ehrenfeld, Chorweiler, Nippes und Weiden startet die Testphase. Die Polizei erhofft sich, dass die Anzeigen durch dieses zusätzliche Angebot auch schneller bearbeitet werden können.

© Radio Köln/Volke

Vorerst können aber nur Strafanzeigen für sogenannte "leichte Kriminalität" per Video gestellt werden. Also zum Beispiel für Diebstahl, leichte Betrugsdelikte oder auch Sachbeschädigung. Damit ihr auch sicher sein könnt, dass die Straftat auch per Videochat angezeigt werden kann, müsst ihr in eine der vier Wachen fahren und dort dann einen QR-Code scannen. Danach werdet ihr dann schrittweise durch den Prozess geleitet. Die Anzeigenerstattung im Videochat wird, außer an Feiertagen, montags bis mittwochs in der Zeit von 8 bis 16 Uhr sowie donnerstags und freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr möglich sein.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: 1. Nur leichte Kriminalität ist geeignet, wie zum Beispiel Diebstahl, Betrug, Sachbeschädigung oder Beleidigung. 2. Die Videoanzeige ist nur ohne physische Beweisgegenstände möglich. 3. Die Tat hat in Köln oder Leverkusen stattgefunden. Wenn Sie im Internet erfolgte, muss der Wohnsitz der Anzeigenerstattenden in Köln oder Leverkusen sein. 4. Derzeit steht der Service in deutscher Sprache zur Verfügung. 5. Anzeigenerstattende müssen sich mit einem gültigen Lichtbildausweis identifizieren. (z. B. Personalausweis oder Reisepass) 6. Die Datenschutzbedingungen müssen akzeptiert werden. 7. Anzeigenerstattende haben die erforderliche Technik einsatzbereit. Erst wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, gelangt man in einen virtuellen Warteraum. Steht eine Polizistin oder ein Polizist für die Anzeigenaufnahme zur Verfügung, geht es in einem separaten Videochat weiter. (KU|TS|Symbolbild)

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