Bahnstrecke Köln-Wuppertal-Hagen bis Juli dicht

Es ist der größte geplante Stillstand auf einer wichtigen Bahnstrecke rund um Köln. Am Freitagabend startet die Generalsanierung auf der Strecke Köln-Wuppertal-Hagen. Das trifft sowohl den Regional- als auch Fernverkehr in Köln. 200 Ersatzbusse sollen die schlimmsten Probleme abfedern.


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Im zehn Minuten-Takt werden einige Busse fahren. Teils als Schnellbusse, die nur die wichtigsten Städte ansteuern, und welche, die an allen Bahnhöfen stoppen. Die Busse starten zum Teil am Mülheimer Bahnhof und fahren über den Wiener Platz. Die meisten starten aber in Leverkusen Mitte, um die Fahrzeit zu verkürzen, denn die wird deutlich länger sein als im Zug. Pendler brauchen also deutlich mehr Zeit. Bis zum zehnten Juli soll die Generalsanierung laufen. In den nächsten fünf Monaten bündelt die Bahn viele und teils schon lange geplante Arbeiten. Sie will Gleise, Weichen und Oberleitungen erneuern. Außerdem modernisiert sie viele Bahnhöfe und macht manche überhaupt erst barrierefrei. Der Strecke von Mülheim über Opladen und Solingen und weiter nach Wuppertal ist eine der wichtigsten Bahn-Achsen in NRW. Viele Regional- und Fernverkehrszüge sind in kurzen Zeitabständen unterwegs. Wenn es also irgendwo hakt, hat das gleich große Auswirkungen auf viele weitere Züge.(DD|RO|Archivbild)

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