Braunkohle-Proteste bei Aachen: Ende Gelände weist Polizeianschuldigung zurück

(PR | Symbolbild) Elf festgenommene Aktivisten, 16 verletzte Beamte und 75 Anzeigen. So lautet die vorläufige Bilanz der Braunkohle-Proteste im Rheinischen Revier.

© Radio Köln

Der Aachener Polizeipräsident Weinspach zeigte sich besonders verärgert über die Gewalt einiger Demonstranten des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“. Beamte seien "überrannt, geschubst und getreten" worden, sagte er. Videos, die gewalttätige Polizisten gegen Demonstranten zeigten, beurteilte Weinspach dagegen als "Einzelszenen". Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" hält dagegen: Es hätte mindestens fünf Schwerverletzte durch Polizeigewalt gegeben. Außerdem hätte die Aktion sich keineswegs gegen die Polizei gerichtet, sondern gegen die Kohleinfrastruktur.  

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