Catcalling soll in Köln geahndet werden

Einer Frau beim Vorbeigehen hinterherpfeifen, das nennt man "Catcalling". Unter den Begriff fallen auch unerwünschte sexualisierte Zurufe, Kommentare oder Gesten im öffentlichen Raum. Rechtlich bleibt das bisher meist folgenlos. Das soll sich in Köln ändern.


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Die Volt-Fraktion im Kölner Stadtrat will Catcalling deshalb jetzt in die Kölner Stadtordnung aufnehmen. Dann könnten solche Belästigungen künftig auch geahndet werden. Außerdem soll das Ordnungsamt im Umgang mit sexualisierter Belästigung stärker geschult werden. Volt-Ratsfrau Jasna Ibrić betont: Catcalling sei kein Kompliment, sondern sexuelle Belästigung. Der Antrag wird im nächsten Gleichstellungsausschuss, am 16.03., beraten. (TS|SR|Symbolbild)

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