Einsatzkräfte ziehen erste Rosenmontagsbilanz

Der Rosenmontag hat den Einsatzkräften von Feuerwehr, Ordnungsamt und Polizei bis zum frühen Abend (18 Uhr) vergleichsweise wenig Arbeit gemacht. Das Ordnungsamt hatte vor allem mit Jugendschutz-Einsätzen zu tun. Rund 400 Minderjährige wurden entweder mit Alkohol oder Tabak erwischt und mussten diese abgeben.

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Insgesamt zieht Sascha Wallmeroth von der Kölner Polizei aber eine positive Zwischenbilanz:

"Wir haben viele friedliche Feiernde gesehen, die seit heute Morgen im Regen ausgeharrt haben. Wir als Polizei sind auch seit dem Morgen unterwegs und können nur bisher über ganz vereinzelte Einsätze reden. Wir sind aber noch bis heute Abend spät im Einsatz und gehen davon aus, dass die Jecken auch noch bis heute Nacht feiern werden."

Feuerwehr und Rettungsdienst hatten nach eignen Angaben sogar weniger zu tun als an normalen Tagen. Allein das Wetter hat den Kölner Rosenmontagszug etwas ausgebremst. Wegen einer Unwetterwarnung hat der Koordinierungsstab der Stadt entschieden, dass alle Pferde sicherheitshalber aus dem Zug genommen werden. Die Jecken werden über die Screens in der City vor dem Wetter und herunterfallenden Gegenständen gewarnt. (FW|SR)

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