Entwarnung nach Amokalarm an Chorweiler Schule

(MT) Nach dem Amokalarm an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler ist der Polizeieinsatz beendet worden. Das teilte die Polizei mit. Die Durchsuchung der Klassenräume der Gesamtschule sowie der benachbarten Grundschule nach einer möglicherweise bewaffneten Person verlief demnach negativ.

© Radio Köln/Waltel

Beamtinnen und Beamte fanden in einem Klassenraum der Gesamtschule Munition für eine Softairwaffe und stellten diese sicher. Die Ermittlungen zum Besitzer der Munition sowie zu den Umständen zum ausgelösten Polizeieinsatz dauern an. Während der Durchsuchung führten Polizistinnen und Polizisten die rund 2.000 Schülerinnen und Schüler geordnet nach draußen. Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Psychologinnen und Psychologen der Stadt waren ebenfalls vor Ort. Sie kümmerten sich um viele der Kinder und deren Eltern, sagt die Polizei.

Hier könnt ihr alle Entwicklungen nachlesen:

+++ 13.20 Uhr: Laut Polizei sind die Durchsuchungen beendet, vor Ort werde noch ermittelt. Es gebe keine Hinweise, dass eine reale Bedrohungssituation bestanden habe.

+++ 13.05 Uhr: Unser Reporter berichtet: Laut Polizei gebe es keine Verletzten, abgesehen von einem Kind mit Kreislaufproblemen. Die Spezialeinheiten würden jetzt wieder abrücken. An der Meldestelle hätten rund 1.000 Eltern ihre Kinder abgeholt.

+++ 12.41 Uhr: Unser Reporter ist vor Ort in Chorweiler und berichtet, dass die Gesamtschule inzwischen komplett durchsucht ist und kein Verdächtiger gefunden wurde. Die Durchsuchung der angrenzenden Grundschule läuft noch.

+++ 12.12 Uhr: Die Polizei twittert: "Mehr als die Hälfte der Klassenräume sind durchsucht. Wir begleiten die Kinder weiter nach draußen. Keine Feststellungen in Bezug auf einen bewaffneten Täter."

+++ 11.45 Uhr: Eltern können ihre Kinder laut Polizei an der Anlaufstelle Nogatstraße abholen.

+++ 11.43 Uhr: Laut Polizei sind bislang rund ein Drittel der Klassen in der Heinrich-Böll-Gesamtschule durchsucht und geleert. Das gelte auch für die Grundschule Chorweiler, diese Schule soll zu einem späteren Zeitpunkt durchsucht werden. Die Kinder dort befinden sich ebenfalls noch zum Schutz in den Klassen.

+++ 11.32 Uhr: Rund 1.700 Personen seien im Moment im Schulgebäude eingeschlossen, berichtet unser Reporter vom Einsatzort. Sie werden jetzt nach und nach von Spezialkräften aus der Schule in einen sicheren Bereich geführt. Nach wie vor gebe es keine Berichte über Verletzte oder eine tatsächliche Person, die mit einer Waffe in der Schule unterwegs sei.

+++ Gegen 10:55 Uhr twitterte die Polizei: "Die Einsatzkräfte vor Ort eine Person angetroffen und kontrolliert hätten - sie ist unverdächtig. Bis zum Abschluss der Durchsuchung bleiben die Schüler sicherheitshalber in ihren Klassen." Außerdem gebe es keine Hinweise zu Verletzten, heißt es von der Polizei.

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