Evakuierungen wegen Blindgänger-Entschärfung gestartet
Veröffentlicht: Dienstag, 20.05.2025 06:48
In Lindenthal müssen heute 2.750 Menschen ihre Wohnung verlassen. Grund ist die anstehende Entschärfung einer amerikanischen 5 Zentner Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem müssen das Senioren-Stift St. Anna und Teile der Uniklinik evakuiert werden.

Laut einem Sprecher müssen nur wenige Patientinnen und Patienten in andere Kliniken verlegt werden, da es in der Uniklinik genügend unterirdische Verbindungen zu nicht betroffenen Klinikbereichen gebe. Trotzdem seien die internen Auswirkungen massiv, betroffen sind nämlich u.a. Bettenhaus, Herzzentrum, Ambulanz und Kindermedizin. Neue Patienten werden nicht mehr angenommen.
Die Evakuierung des Senioren-Stiftes hat bereits begonnen. Besonders pflegebedürftige Menschen sind schon gestern evakuiert worden, alle anderen etwa 150 werden heute in andere Unterkünfte gebracht. Der erste Klingeldurchgang für die Anwohner startet ab 9 Uhr. Betroffene können zur Anlaufstelle ins RheinEnergieSTADION in Müngersdorf.
Schon dem Nachmittag ist auch die Josef-Stelzmann-Straße zwischen Gleueler und Kerpener Straße für den Verkehr gesperrt. Autos, die dort trotzdem parken, werden abgeschleppt.
Ab 8:30 Uhr werden folgende Straßen gesperrt:
Kerpener Straße / Lindenthalgürtel
Gleueler Straße / Lindenthalgürtel
Bachemer Straße/Josef-Stelzmann-Straße
Bardenheuer Straße ab Hausnummer 3
Herderstraße ab Lindenthalgürteel (Ostseite)
Franzstraße ab Lindenthalgürtel
Scheffelstraße ab Lindenthalgürtel (Ostseite)
Bachemer Straße ab Landgrafenstraße (Ostseite) und ab Hausnummern 82 und 91 (Westseite)
Landgrafenstraße 18-24
Uhlandstraße 2-4
Wittgensteinstraße ab Uhlandstraße Flotowstraße/Theresienstraße
Flotowstraße 1
Lindenburger Allee ab Flotowstraße
(FW|PR|SRSymbolbild)


