Evakuierungen wegen Blindgänger-Entschärfung gestartet

In Lindenthal müssen heute 2.750 Menschen ihre Wohnung verlassen. Grund ist die anstehende Entschärfung einer amerikanischen 5 Zentner Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem müssen das Senioren-Stift St. Anna und Teile der Uniklinik evakuiert werden. 

© Radio Köln/Waltel

Laut einem Sprecher müssen nur wenige Patientinnen und Patienten in andere Kliniken verlegt werden, da es in der Uniklinik genügend unterirdische Verbindungen zu nicht betroffenen Klinikbereichen gebe. Trotzdem seien die internen Auswirkungen massiv, betroffen sind nämlich u.a. Bettenhaus, Herzzentrum, Ambulanz und Kindermedizin. Neue Patienten werden nicht mehr angenommen.

Die Evakuierung des Senioren-Stiftes hat bereits begonnen. Besonders pflegebedürftige Menschen sind schon gestern evakuiert worden, alle anderen etwa 150 werden heute in andere Unterkünfte gebracht. Der erste Klingeldurchgang für die Anwohner startet ab 9 Uhr. Betroffene können zur Anlaufstelle ins RheinEnergieSTADION in Müngersdorf.

Schon dem Nachmittag ist auch die Josef-Stelzmann-Straße zwischen Gleueler und Kerpener Straße für den Verkehr gesperrt. Autos, die dort trotzdem parken, werden abgeschleppt.

Ab 8:30 Uhr werden folgende Straßen gesperrt:

Kerpener Straße / Lindenthalgürtel

Gleueler Straße / Lindenthalgürtel

Bachemer Straße/Josef-Stelzmann-Straße

Bardenheuer Straße ab Hausnummer 3

Herderstraße ab Lindenthalgürteel (Ostseite)

Franzstraße ab Lindenthalgürtel

Scheffelstraße ab Lindenthalgürtel (Ostseite)

Bachemer Straße ab Landgrafenstraße (Ostseite) und ab Hausnummern 82 und 91 (Westseite)

Landgrafenstraße 18-24

Uhlandstraße 2-4

Wittgensteinstraße ab Uhlandstraße Flotowstraße/Theresienstraße

Flotowstraße 1

Lindenburger Allee ab Flotowstraße   

(FW|PR|SRSymbolbild)

Weitere Meldungen