Feuerwehr kontrolliert zugeparkte Rettungswege

(PW | Symbolbild) Sie behindern oft Rettungseinsätze und können im schlimmsten Fall sogar Leben kosten: Falschparkende, die Rettungswege zuparken.

© Radio Köln/ Waltel

Die Kölner Feuerwehr kontrolliert deshalb zusammen mit dem Ordnungsamt einmal im Monat stichprobenartig, wo Rettungswege im Stadtgebiet zugeparkt sind. Montagabend waren die Einsatzkräfte in Kalk unterwegs und wurden durch einen Falschparkenden am Weiterkommen gehindert. Ulrich Laschet von der Kölner Feuerwehr hat uns im Radio Köln Interview die Vorgehensweise in so einem Fall erklärt:

„Also wenn es jetzt hier an der Kurve brennen würde, hätten wir Probleme durch die Kurve zu kommen ohne dabei entweder unser eigenes Fahrzeug oder das gegnerische Fahrzeug zu beschädigen. Wenn wir die Meldung bekommen würden, dass Menschenleben in Gefahr ist, würden wir das in Kauf nehmen unser eigenes Fahrzeug oder halt das gegnerische Fahrzeug zu beschädigen, um dann schneller zur Einsatzstelle durchzukommen.“

Wer einen Rettungsweg zuparkt, dem droht in der Regel ein Bußgeld von 35 Euro. Wenn er deswegen abgeschleppt werden muss, entsprechend mehr.

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