Jahr der christlich-jüdischen Zusammenarbeit eröffnet
Veröffentlicht: Montag, 09.03.2026 07:21
Mit einem Festakt ist am Sonntagmittag das Jahr der christlich-jüdischen Zusammenarbeit 2026 eröffnet worden. Gleichzeitig wurde im Gürzenich die Buber-Rosenzweig-Medaille des Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeiten an den Schweizer Jesuiten Christian M. Rutishauser verliehen.

Der Preis wird seit 1968 an Personen verliehen, die sich in besonderem Maße für das Zusammenleben von Juden und Christen verdient gemacht haben. NRW-Ministerpräsident Wüst sagte, die Auszeichnung, aber auch die Veranstaltung, sei angesichts unserer Geschichte keine Selbstverständlichkeit.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester sagte, keine andere Stadt nördlich der Alpen könne eine so lange Geschichte jüdischen Lebens vorweisen wie Köln. Jüdinnen und Juden hätten maßgeblich zum Aufstieg Kölns beigetragen. Der Preisträger könne auch für Köln Inspiration sein, ein gutes Miteinander zu pflegen.
Die Buber-Rosenzweig-Medaille gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für christlich-jüdischen Dialog. Zu den Preisträgern gehören zum Beispiel Ex-Kanzlerin Angela Merkel, der Kölner Schriftsteller Navid Kermani oder die Ex-Bundespräsidenten Johannes Rau und Richard von Weizsäcker. (FW|SR|Symbolbild)


