Jeckenreport: Kölle kompakt am 26.07.2020

Der Juli neigt sich dem Ende zu, die kölschen Geschichten in der Stadt aber gehen uns nicht aus. Was war wichtig in dieser Woche? Auf was dürfen wir uns freuen? Unser Jeckenreport heute mit Andrea Schönenborn, Mo-Torres, Björn Heuser und Planschemalöör.

© Radio Köln

Funky Marys bekommen Zuwachs

Sie ist die Frontfrau und steht ganz vorne im Rampenlicht: Andrea Schönenborn hat die Katze an diesem Wochenende aus dem Sack gelassen. Auf einem Bild auf Facebook und Instagram zeigt die Sängerin ihr kleines Bäuchlein. Das alleine ist schon eindeutig und macht klar: Andrea erwartet ein Kind. Der Kommentar zum Posting unterstreicht das Ganze noch:

Wenn man die Zeile in unserem Song "Nur met Dir" - "durch dünn un dick!" zu ernst nimmt.

Egal wie eine mögliche Karnevalssession 2020/2021 also für die Kölner Mädelsband aussehen wird, für Andrea wird sie so oder so ziemlich spannend - dann vielleicht mit einer Funky Mary oder Mario mehr? Das Geheimnis ist dann noch nicht gelüftet.

Heuser mit Gaffel-Comeback

Über 20 Wochen musste Björn Heuser darauf warten, jetzt scheint es wohl nicht mehr lange zu dauern und er darf am Freitagabend wieder auf seine Wohnzimmer-Bühne. Am 7. August soll es nach aktuellem Stand soweit sein. Allerdings sieht das Mitsingkonzert im Gaffel am Dom dann unter Corona-Auflagen etwas anders aus, wie uns Björn im Radio Köln-Interview berichtet hat. "Ich darf endlich wieder zurück. Zwar noch in der alten Form im Erdgeschoss, aber immerhin darf ich mit 50 Leuten in die Domstube." Björn freut sich auf die intime Atmosphäre und auf den Testballon. "Ein bisschen Licht am Ende des Tunnels." Der Mitsingabend ist allerdings nicht kostenlos - ihr braucht dafür Tickets.

Mo-Torres vor Arena-Konzert

Sein Konzert im Palladium wurde ins nächste Jahr verschoben und dann darf der Kölner Rapper Mo-Torres auf einmal in der Arena in Deutz auf die Bühne. Dank oder wegen des Coronavirus geht's für den Musiker auf die Bühne, auf die eigentlich jeder Kölner Künstler gerne möchte. Nach Deutz. Ins Henkelmännchen. Drei Weltpremieren hat Mo für das Konzert am 2. August angekündigt. Wir sind gespannt.

Planschis auf der Straße

Seit gut zwei Jahren sind Planschemalöör aus den Köpfen der Kölnerinnen und Kölner nicht wegzubekommen: Das liegt nicht nur an der Musik der Band, sondern auch am Outfit. Die Jungs tragen eigentlich zu jeder Jahreszeit kurze Schwimmhosen. Doch auch für die Newcomer sind in der Corona-Zeit harte Zeiten angebrochen. Viele Veranstaltungen gibt es im Moment nicht. Mit kreativen Ideen macht die Band weiter auf sich aufmerksam. Bei Schwimmbad-Konzerten. Mit Kopfhörer-Konzerten. Und auch mit Straßenmusik unterhalb der Kölner Altstadt. Das Statement von Gitarrist Pierre ist unmissverständlich:

Leider wird Straßenmusik sehr oft negativ und als Abstieg empfunden, für mich ist das aber eine der schönsten Formen des Musik machens. Wer Bock hat, der bleibt stehen - wer nicht, geht weiter. Auch ist es eine ganz schöne Herausforderung für das Selbstbewusstsein einfach anzufangen zu spielen. Niemand wartet auf dich. Manchmal muss man sich auch dazu zwingen anzufangen.




© photographie_byanna
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