Köln bewirbt sich um Millionenförderung für Sportanlagen

Die Stadt Köln will marode Sportanlagen sanieren, energetisch modernisieren und neue Projekte anschieben – und möchte dafür auf Bundesmittel aus der sogenannten „Sportmilliarde“ zurückgreifen. 

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Insgesamt sollen fast 30 Millionen Euro in verschiedenen Stadtteilen investiert werden, vom Rendsburger Platz in Mülheim bis nach Worringen.

Konkret meldet die Stadt über ein Dutzend Projekte an: darunter neue Kunststoffrasenplätze, moderne Vereinsheime in Holzmodulbauweise sowie die Sanierung von Freibädern und Skateanlagen. Das über 100 Jahre alte Waldbad Dünnwald braucht zum Beispiel dringend eine neue Beckentechnik, sonst droht langfristig die Schließung. Am Rendsburger Platz soll ein überdachter, klimaoffener Sport- und Bewegungsraum entstehen, in Worringen wird ein alter Ascheplatz durch modernen Kunststoffrasen ersetzt.

Die Gelder kommen aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten". Der Bund übernimmt dabei bis zu 45 Prozent der Kosten, den Rest muss die Stadt selbst tragen. Insgesamt hat Köln über 13 Millionen Euro an Zuschüssen beantragt. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestags. Ohne die Mittel aus Berlin könnten viele Vorhaben nicht umgesetzt werden.

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