Kölner Bevölkerung schrumpft erstmals seit Jahren

(SR|Symbolbild) Die Corona-Pandemie bremst das Bevölkerungswachstum bei uns in Köln. Das geht aus der Statistik der Stadt Köln zu den Bevölkerungszahlen 2020 hervor.

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Fast jeden Tag meldet die Stadt weitere Kölnerinnen und Kölner, die mit oder an Corona gestorben sind. Diese Corona-Toten haben auch die Sterbezahlen für ein ganzes Jahr verändert, wie die Stadt jetzt mitteilt. 

Die Zahl der Sterbefälle liegt laut Stadt im Jahr 2020 bei 10.180. Sie habe damit über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre gelegen. Einen Teil dieses Anstiegs könnte die Corona-Pandemie erklären, heißt es. Vor allem die Monate Oktober bis Dezember würden über den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre liegen.

Auch durch andere Faktoren ist die Bevölkerungszahl 2020 zurückgegangen, so seien weniger Menschen nach Köln gezogen.

In fast in jedem Veedel haben 2020 weniger Menschen gelebt als noch 2019. Am meisten hat Mülheim an Zuwachs verloren. Nur Ehrenfeld hat um rund 300 Menschen minimal zugelegt. Die Effekte der Corona-Pandemie zeigten sich besonders deutlich bei der Zuwanderung aus dem Ausland nach Köln. Sie sei so niedrig wie seit den 90er Jahren nicht mehr. Wegen der Pandemie habe die Mobilität in ganz Deutschland abgenommen.

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