Kölner Eltern demonstrieren für bessere Inklusionsbedingungen
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 06:34
Eltern und Schulen schlagen Alarm: Die Sorge um die Inklusion an Kölner Schulen wächst. Bei einer Demo gestern vor dem Schulausschuss kritisierten sie, dass immer weniger Kinder mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung an Regelschulen ankommen würden.

Dadurch drohten wichtige Strukturen wegzufallen. Die Eltern fordern bessere Beratung - und verlässliche Schülerbeförderung: Seit 2019 werde restriktiver geprüft, ob Eltern die Beförderung der Schülerinnen und Schüler selbst übernehmen müssten. Dazu käme, dass es in Förderschulen beispielsweise Therapiemöglichkeiten und eine gesicherte Ganztagesbetreuung gebe - für Eltern bedeute es also einen großen Mehraufwand, wenn sie ihre Kinder in Inklusion schickten, sagt Ute Berger von der Elterninitiative mittendrin e.V. Es sei Aufgabe der kommunalen Politik, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um Inklusion möglich zu machen.
Die Stadt verweist auf unsere Nachfrage darauf, dass die Beförderung der Schüler landesweit geregelt sei und es verschiedene Beratungsangebote für Eltern gebe, die laufend bedarfsgerecht angepasst würden.
(CK|KU|Symbolbild)


