Kölner Grundwasser ist wärmer geworden

(GDM|Symbolbild) Das Kölner Grundwasser ist in den letzten 20 Jahren um 0,5 Grad wärmer geworden. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage der Ratsgruppe GUT durch die Stadtverwaltung hervor. 

© Radio Köln/ Dähling

Der Anstieg sei aber noch zu gering, um chemisch-physikalische Auswirkungen im Wasser festzustellen, heißt es in dem Papier. Die Ratsgruppe GUT will wissen, wie sich die Dürre der letzten Jahre auf Köln auswirkt.

Der Grundwasserspiegel etwa sei an manchen Stellen deutlich gesunken, an anderen unverändert auf Rekord-Niveau. Insgesamt läge der Kölner Grundwasserspiegel etwa auf dem Niveau der 1990iger Jahre, so die Stadtverwaltung in dem Papier. Im Schnitt ist in Köln in den letzten zwei vollen Kalenderjahren etwa ein Drittel weniger Regen gefallen, als im langjährigen Mittel. Die Stadt Köln rechnet damit, dass bestimmte Baumarten wie Buche und Fichte nach und nach durch diese Trockenheit verdrängt werden. Aufgeforstet werden soll deshalb vor allem mit Ahornbäumen, die die Trockenheut deutlich besser vertragen.

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