Kölner Kriminalstatistik: Weniger Straftaten, mehr Morde

Die Kölner Polizei hat wieder ihre aktuelle Kriminalstatistik vorgestellt. Mit 142.000 Straftaten gab es weniger Fälle als 2024. Die Aufklärungsquote ist erstmals seit Jahren auf über 50 Prozent gestiegen, bleibt aber weiterhin ausbaufähig.

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Fast überall sind die Zahlen gesunken, sogar in der Innenstadt. Nur im rechtsrheinischen Süden gab es einen leichten Anstieg. Besonders stark zurückgegangen sind Rauschgiftdelikte und Taschendiebstähle. Sexualdelikte, Nötigung, Handtaschenraub und Betrug haben dagegen zugenommen.

Besorgniserregend: 41 Fälle von Mord und Totschlag bedeuten einen Anstieg um 14 Prozent – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Alle 13 als Mord eingestuften Taten wurden aufgeklärt, bei Totschlag lag die Aufklärungsquote bei 93 Prozent.

Im Bereich häuslicher Gewalt wurden 5.202 Opfer gezählt, davon fast 73 Prozent weiblich. 4 Frauen und 2 Männer starben als Folge häuslicher Gewalt. Positiv: Die Zahl der Messerangriffe ist auf unter 600 gesunken.

Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist zurückgegangen, während die der deutschen Tatverdächtigen gestiegen ist. Deutsche machen nun 60 Prozent aller Tatverdächtigen aus.

(FW|GL|Symbolbild)

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