KVB plant Ausbau und Kontrollen von Park-and-Ride-Plätzen

(DD) Ein Großteil der Kölner Park-and-Ride-Anlagen ist hoffnungslos überfüllt. Die KVB will einige der Anlagen deshalb vergrößern. In einer Mitteilung an die Stadtpolitik verkündet die KVB eine Erweiterung in Sürth, am Königsforst, Bocklemünd, Gremberghoven und wie schon länger geplant in Weiden-West.

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Einige der älteren Anlagen aus den 1980er und 90er Jahre sollen in den nächsten Jahren saniert werden. Ob die KVB sie danach auch erweitert, ist noch unklar. Fast 4.000 Park-and-Ride Plätze gibt es in Köln an den Haltestellen. Für Pendler, die dort auf Bus und Bahn umsteigen sind sie kostenlos nutzbar. Das soll auch so bleiben. Allerdings will die KVB den Missbrauch der kostenlosen Park-and-Ride-Anlagen in Köln verhindern, da die Plätze begrenzt sind. Sie denkt über verschiedene Kontrollsysteme nach, bestätigte ein KVB-Sprecher.

Möglich wäre beispielsweise ein Scan des Auto-Kennzeichens. Hat der Halter ein Abo-Ticket öffnet sich die Schranke. Bei der Ausfahrt wäre so auch klar, wie lange der Fahrer auf dem Park-and-Ride-Platz stand. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Fahrkarte zu scannen, sagte ein KVB-Sprecher. Doch die vielen unterschiedlichen Ticket-Arten seien hier für die Systeme noch zu kompliziert. Bis also eine automatische Kontrolle kommt, werde noch einige Zeit vergehen.

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