Länderübergreifender Schlag gegen Drogenbande

(MH) Ermittlern aus Deutschland und den Niederlanden ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel im Internet gelungen. Unter der Leitung der Zentral- und Anlaufstelle Cybercrime, kurz ZAC, der Kölner Staatsanwaltschaft wurden vier Haftbefehle in den Niederlanden und Kroatien vollstreckt.

© Politie NL

Die Bande soll besonders gefährliche synthetische Drogen in über 15.000 Fällen aus China importiert und dann nach Deutschland mit der Post weiterverteilt haben.

Seit Jahren ermitteln deutsche und niederländische Behörden gemeinsam. In der letzten Woche dann gab es Razzien und Festnahmen in mehreren holländischen Städten. Weil die chemischen Drogen als besonders gefährlich gelten, konnten die Spezialeinheiten nur mit Atemmasken und Schutzkleidung arbeiten.

Verkauft haben die Drogenhändler ihre Ware im Internet. Zuerst wurden harmlose Schokoriegel mit der Post geliefert, auf denen waren spezielle Codes aufgedruckt, mit denen die Kunden im Internet die eigentliche Drogenbestellung in Auftrag gegeben haben.

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