Neue Dienststelle für Kampf gegen Raser

(PW) Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag erneut die Raser-Szene in Köln kontrolliert.

© Radio Köln

Es wurden mehrere Fahrzeuge stillgelegt und auch Bußgelder verteilt. Eine genaue Bilanz soll noch folgen. Seit mehreren Jahren geht die Polizei mit dem „Projekt Rennen“ gegen die Szene illegaler Autorennen vor. Die Fallzahlen steigen. Das liege an den vielen Kontrollen, verteidigt die Polizei. Auch NRW-Innenminister Reul, der die Kontrollen am Freitagabend begleitete sagte, die Arbeit der Kölner Polizei sei vorbildlich und alternativlos.

„Das ist beispielhaft für ganz NRW. Sowas haben wir nirgendwo. Solange es Leute gibt, die wirklich nicht nur ein bisschen zu schnell fahren, sondern in unverantwortlicher Weise ihr Leben und das Leben von anderen riskieren. Diese Haltung ist es, worum man sich kümmern muss!"

Der Kampf gegen Raser in Köln wird jetzt in eine feste Struktur gefasst. Ab dem 1. September wird es eine eigene Dienststelle geben, die sich als ET Rennen und Verkehr ausschließlich und mit festem Personal mit der Rennszene beschäftigen wird.

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