Neue Probleme beim MiQua Museum

Das Jüdische Museum Miqua ist ein riesiges Bauprojekt bei uns in der Stadt. Es gibt Fortschritte aber auch neue Verzögerungen. Teile des Projekts sollen noch in diesem Jahr fertig werden, gleichzeitig müssen mehrere Bauarbeiten neu ausgeschrieben werden.

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Beim Bau des Jüdischen Museums Miqua in der Kölner Innenstadt kommt ein wichtiger Abschnitt voran: Das Medienpädagogische Zentrum und das Praetorium, also der Statthalterpalast, sollen nach Angaben der Stadt noch in diesem Jahr fertig werden. Allerdings gibt es auch neue Probleme auf der Baustelle. Das Unternehmen, das für die Metall-Glas-Fassade zuständig war, ist insolvent. Die Arbeiten sind deshalb noch nicht abgeschlossen und müssen neu ausgeschrieben werden. Auch die Sanierung einer Decke samt Treppenanlage am Spanischen Bau muss die Stadt erneut vergeben. Die ursprünglich beauftragte Firma hat den Auftrag gekündigt. Zusätzlich wird auch die Wegeführung durch die spätere Ausstellung angepasst. Bei den Ausgrabungen wurde überraschend ein antiker römischer Hausaltar entdeckt, der nun in die Präsentation integriert werden soll. Trotz der Verzögerungen hält die Stadt weiter am Zeitplan fest: Das Museum, das direkt über den archäologischen Ausgrabungen entsteht, soll Ende 2028 eröffnen. (PR|TS|Archivbild)

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