Parkende Autos sind schuld an vielen Unfällen

(PR|Foto:Symbolbild) Parkende Autos sind lebensgefährlich für Radfahrer. Jeder fünfte Unfall wird durch sie verursacht. Das hat jetzt eine neue Studie der Unfallforschung der Versicherer gezeigt. Die Ergebnisse hauen selbst den „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Köln“, kurz ADFC, aus den Socken. 

Ein krasses Ergebnis, so Christoph Schmidt vom ADAFC: „Das hat selbst uns überrascht.“ Die parkenden Autos seien deswegen so gefährlich, weil sie die Sicht zwischen den Verkehrsteilnehmern versperren. Zweitens öffnen Autofahrer häufig plötzlich Autotüren. Dadurch werden Radfahrer nicht selten schwer verletzt. Als Lösung schlägt Schmidt vor: 

„Letztendlich brauchen wir mehr Platz fürs Rad, das bedeutet, wir müssen diese Fahrstreifen, die wir auf den Fahrbahnen aufmalen, deutlich breiter machen und vor allen Dingen weiter weg von den Parkplätzen. Und das geht teilweise nur, indem man auch dem Auto natürlich Platz wegnimmt. Auf der Venloer Straße ist in der Diskussion, ob man die Venloer Straße zur Einbahnstraße zwischen Innerer Kanalstraße und Gürtel zum Beispiel stadteinwärts macht.“

Die Hotspots für gefährliche Situationen mit parkenden Autos sind laut ADFC die Geschäftsstraßen wie die Neusser Straße oder die Venloer Straße. Ein Muster-Beispiel sei die Altstadt, in der die Stadt Parkplätze weggenommen hat.

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