Peta fordert Stopp von Abrissarbeiten am Kölner Großmarkt
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.01.2026 14:03
Mit dem Beginn der Abrissarbeiten am Kölner Großmarkt in Raderberg sind nach Angaben der Tierschutzorganisation PETA immer noch zahlreiche Tiere in Gefahr.

Auf dem Gelände leben laut Peta noch zig heimatlose Katzen sowie geschützte Tierarten wie Fledermäuse, Spatzen oder Schwalben. PETA fordert die Stadt Köln auf, die Arbeiten umgehend zu stoppen, bis die Tiere gesichert und umgesiedelt sind. Die Organisation kritisiert, dass der Abriss begonnen habe, ohne vorher ausreichende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Organisation verweist darauf, dass sie bereits im August vergangenen Jahres gemeinsam mit der Initiative „Großmarkt Katzen Köln“ an Stadt und Veterinäramt appelliert habe, sich um rund 150 heimatlose Katzen zu kümmern. Erst im November gelang es, eine Notunterkunft für die Tiere zu finden. Monatelang hatte man nach geeigneten Räumen für eine Quarantänestation gesucht. Über den Beginn der Abrissarbeiten sei die Tierschutzinitiative nach eigenen Angaben nicht informiert worden. (ISc)


