Polizei und KVB sind vorbereitet

(GL | Foto: Symbolbild) Für Handel und Tourismus in Köln stehen die wichtigsten Wochen des Jahres an. Mit der Öffnung der Weihnachtsmärkte kommen noch einmal deutlich mehr Gäste nach Köln als sonst. KölnTourismus rechnet mit über 6 Millionen Besuchern in der Adventszeit.

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Köln als Touristenmagnet

Vom Einzelhandelsverband heißt es, viele Kölner Unternehmen würden jetzt rund ein Viertel ihres Jahresumsatzes oder sogar mehr machen. Besondere Erwartungen hat der Handel demnach an den Verkaufsoffenen Sonntag am 15.12. Stadtmarketing Köln geht davon aus, dass es schon ab Mitte der Woche voll werden wird.

Köln locke auch mit vielen Kulturevents und Konzerten. Außerdem stehe mit dem Black Friday ein starker Verkaufstag an. Alle Beteiligten müssten sich anstrengen, um Köln national und international ein gutes Image zu geben.


Verkehr in der Adventszeit

Wer einen der Weihnachtsmärkte in der Kölner Innenstadt besuchen will, der sollte das am besten ohne Auto machen. Vor allen an den Adventssamstagen rechnet die Verkehrsleitzentrale in Köln mit langen Staus in Richtung Kölner Innenstadt.

Insgesamt würden in der Adventszeit 4.000 Reisebusse erwartet. KVB-Sprecher Stephan Arnemüller sagte, dazu werde an den Samstagen auf vielen Linien öfter gefahren:

„Wir verstärken die Linie 1 und Linie 9. Im Busbereich die 132. Das sind die wichtigsten Achsen, die gebraucht werden. Die bringen die Menschen direkt in die Stadt.“

Wer von außerhalb kommt, der kann auch in diesem Jahr an den Adventssamstagen in den Parkhäusern an der LANXESS arena, dem Kaiser-Wilhelm Ring und Haus Vorst seinen Parkschein als kostenloses Bus-und Bahn-Ticket für bis zu fünf Personen nutzen.


Sicherheit während der Weihnachtsmärkte

Die Kölner Polizei richtet auf allen großen Weihnachtsmärkten tagsüber dauerhafte Anlaufstellen ein. Zusätzlich werden Beamte in Zivil und Uniform auf den Weihnachtsmärkten Streife gehen.

Einsatzleiter Michael Tiemann spricht von einem sachgerechten Sicherheitskonzept der Polizei:

„Das auf der einen Seite nicht zu dick aufträgt. Das wir beispielsweise mit Maschinenpistolen im Anschlag oder Stahlhelm auf dem Kopf oder mit einer Plattenträgerweste dastehen. Das würde ein Gefühl der Bedrohlichkeit und Angst suggerieren. Trotzdem müssen wir aber gewappnet sein.“

Deshalb würden Maschinenpistolen und Westen zwar mitgeführt, aber nicht immer sichtbar sein.


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