Probealarm - aber was, wenn's ernst wird?

Ob Katastrophen und Großschadensereignisse, Sirenen können Leben retten. Ob diese dann auch vernünftig funktionieren, testen Feuerwehr und Stadt jährlich mehrfach mit Probealarmen, so auch am Donnerstag, den 8. September um 11 Uhr. Doch was ist im Ernstfall?

© Radio Köln

Um das Ausmaß von Gefährdungen zu begrenzen, oder diese sogar ganz zu vermeiden, wurde von Feuerwehr und Stadt ein Sirenenwarnsystem in Köln installiert. So ist es möglich, zeitnah auf Gefahrensituationen aufmerksam zu machen, Eure Sicherheit zu erhöhen und Euer Eigentum besser zu schützen.

Doch welche verschiedenen Sirenensignale gibt es und was bedeuten sie?

Hier findet Ihr eine Auflistung von verschiedenen Lauten, die im Extremfall ertönen können. Die Sirenen heulen dann pro Alarm eine Minute

Ton 1: Warnung - auf- und abschwellender Ton 

Gefahr, Radio einschalten

© Stadt Köln

Ton 2: Entwarnung - Dauerton 

Gefahr ist vorüber

© Stadt Köln

Ton 3: Feueralarm - zwei Mal unterbrochener Ton 

Der Feueralarm wurde früher benutzt um die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Heutzutage werden die Mitglieder über digitale Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen. Wenn ihr ihn hört, Türen und Fenster schließen und Radio einschalten.

© Stadt Köln

Wie verhalte ich mich richtig?

  • Sobald das Warnsignal erklingt, sollten geschlossene Räume aufgesucht werden. Schließt alle Fenster und Türen, schaltet Lüftungsanlagen aus und sucht nach Möglichkeit höher gelegene Stockwerke auf. 
  • Wie immer lautet auch hier das Motto: Ruhe bewahren! 
  • Nehmt Passanten und Passantinnen auf, die sich auf der Straße befinden. 
  • Bürgertelefon: Unter der kostenpflichtigen Rufnummer 0700 0221 1111 informiert Euch eine Bandansage über die Gefahrenlage. Sofern die Gefahrenlage es fordert, erreicht Ihr dort auch persönliche Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen. 
  • Radio einschalten (wenn möglich batteriebetrieben)! Bei uns (107,1) erfahrt ihr dann umgehend mehr Informationen über das Ereignis und das richtige Verhalten. Alternativ könnt ihr euch die Warn-App NINA herunterladen.


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