REWE beendet Zusammenarbeit mit DFB

(RO|Symbolbild) Die große Kölner Supermarktkette REWE beendet die Kooperation mit dem Deutschen Fußball Bund und zieht damit die Konsequenzen aus dem Eklat rund um die FIFA-Entscheidung zur "One Love"-Armbinde. Das Unternehmen wolle sich in aller Deutlichkeit von der Haltung des Weltverbands FIFA und den Äußerungen von Präsident Infantino distanzieren.

© REWE Group

Deshalb werde man auf seine Werberechte aus dem bestehenden Vertrag mit dem DFB insbesondere im Kontext der Weltmeisterschaft verzichten, erklärte der Konzern. "Wir stehen ein für Diversität - und auch Fußball ist Diversität" erklärte der REWE-Chef Lionel Souque. Die skandalöse Haltung der FIFA sei für ihn als CEO eines vielfältigen Unternehmens und als Fußballfan absolut nicht akzeptabel. Der DFB hatte am Montag entschieden, dass Kapitän Neuer bei der WM entgegen der ursprünglichen Planung doch nicht mit der "One-Love"-Kapitänsbinde auflaufen werde. Der Grund dafür: Die FIFA hatte mit harten Sanktionen gedroht. Der deutschen Nationalmannschaft und allen Spielern wünsche man trotz des Schritts ausdrücklich viel Erfolg für die WM, so REWE.

Das Unternehmen will das derzeit erhältliche Sammelalbum ab sofort gratis abgeben und die Kosten dafür selbst tragen. Die bisherigen Erträge des Albums will REWE nach Ablauf der Aktion vollständig spenden.

Weitere Meldungen