Schweigeminute für Opfer aus dem Erdbebengebiet

(SR|Symbolbild) Mit einer Schweigeminute für die Opfer im türkisch-syrischen Erdbebengebiet hat am Donnerstagnachmittag die erste Ratssitzung des Jahres begonnen. Oberbürgermeisterin Reker sagte, man sei in Gedanken bei den Menschen vor Ort aber auch bei denen, die hier in Köln um ihre Angehörige und Freunde bangen oder um sie trauern. Man wolle alles dafür tun, dass Hilfe aus Köln so schnell wie möglich dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt werde.

© Stadt Köln - PK vom 23.11.2020

Im Rat ging es aber auch um den drohenden Stellenabbau bei Ford. Oberbürgermeisterin Reker hat in einer Aktuellen Stunde betont, dass sie nicht davon ausgeht, dass Ford an den angekündigten zwei Milliarden Euro Investitionen für den Bau von E-Autos in Köln festhalten werde. Eine OB habe da aber kaum Mitspracherecht. Ein Stellenabbau sei falsch, erklärten Grüne und CDU.  

SPD, FDP und Linke haben die Oberbürgermeisterin Reker und den Wirtschaftsdezernent Haack scharf kritisiert.

FDP-Mann Görzel sagte in einer emotionalen Rede, Konrad Adenauer habe vor vielen Jahren Ford nach Köln geholt. Wenn er sehen würde, wie blutarm und leidenschaftslos die Kölner Stadtspitze sich bei der Ford Frage präsentiere, würde Adenauer sich im Grabe umdrehen. Lisa Zimmermann von der SPD sagte wörtlich, wer kämpft kann verlieren, aber liebe Frau OB, wer nicht kämpft hat schon verloren.

 

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