Scout klagt wegen El-Mala-Transfer auf 40.000 Euro
Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.2026 06:17
Said El Mala sorgt seit Monaten auf dem Platz für Furore. Am Dienstag hat sich aber auch das Kölner Landgericht mit dem neuen FC-Star beschäftigt. In einem Zivilprozess klagt ein Spielerbeobachter auf eine Geldzahlung als Vermittlungsgebühr.

Laut einer Gerichtssprecherin klagt der Mann auf etwa 40.000 Euro, die der damalige Verein El Malas Viktoria Köln an ihn auszahlen solle. Er verlangt eine Vermittlungsgebühr, weil er den früheren FC-Geschäftsführer Keller auf das Top-Talent El Mala aufmerksam gemacht habe und damit entscheidend an der Verpflichtung beteiligt gewesen sei, so das Argument. Der frühere Fußball-Profi erklärte vor Gericht, er habe einen mündlichen Auftrag von Viktoria Verantwortlichen bekommen, den „Jungen zum FC zu bringen.“
Der frühere sportliche Leiter der Viktoria Küsters betonte in seiner Aussage, er könne sich daran nicht erinnern.
Ex FC-Sportchef Keller und sein Nachfolger Kessler, sowie die Führungs-Etage von Viktoria Köln haben ebenfalls als Zeugen ausgesagt: Keller bestätigte, dass er den entscheidenden Tipp von dem Spielerberater per Anruf bekam. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren, so Keller: „Und wenn der anruft, dann schaue ich mir auch den Spieler an“, so Keller. Er habe festgestellt, dass der FC Said El Mala zwar beobachtet, aber nicht als potenziellen Profi. Fast wäre er dem FC also durch die Lappen gegangen.
Drittligist Viktoria will diese Vermittlungsgebühr nicht zahlen. Der Richter will Ende Mai ein Urteil verkünden, deutete aber an, dass er die Klage nach jetzigem Stand wohl ablehnen werde, weil es keinen schriftlichen Auftrag gibt.
(FW|PR|KU|Symbolbild)


