So bringt die 5S-Methode Ordnung an den Arbeitsplatz
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 11:43

Zettel, Kabel und Chaos?
Düsseldorf (dpa/tmn) - Ein aufgeräumter Schreibtisch ist mehr als nur eine Frage der Ordnung - er ist die Grundlage für klares Denken, effizientes Arbeiten und ein gutes Gefühl im Alltag. Wenn sich Papierstapel, Kabel und Notizzettel türmen, verliert man nicht nur den Überblick, sondern oft auch die Motivation.
Doch keine Sorge: Ordnung zu schaffen, ist einfacher, als es auf den ersten Blick scheint. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) rät zur 5S-Methode. Die fünf «S» stehen dabei für Sortieren, Systematisieren, Säubern, Sauberkeit bewahren und Selbstdisziplin üben. Und so funktioniert die Vorgehensweise in der Praxis:
Schritt 1: Sortieren
Zunächst heißt es: konsequent aussortieren. Auf dem Schreibtisch sowie in den Schränken und Ablagen darunter verbleibt lediglich, was für die Arbeit wirklich benötigt wird. Überflüssige Zettel, Unterlagen und Utensilien fliegen raus. Das schafft Übersicht und reduziert Ablenkungen.
Schritt 2: Systematisieren
Anschließend erhalten die übriggebliebenen Gegenstände alle einen festen Platz. «Ein logisch aufgebautes Ordnungssystem sorgt dafür, dass Arbeitsmittel schnell gefunden werden und Arbeitsabläufe effizienter werden», so das ifaa.
Schritt 3: Säubern
Im nächsten Schritt wird Großreine gemacht. Wischen Sie Staub, Reinigen Sie die Oberflächen und schaffen Sie weiter Ordnung. Ein aufgeräumter und sauberer Arbeitsplatz steigert das Wohlbefinden und verbessert zudem die Sicherheit.
Schritt 4: Sauberkeit bewahren
Vermeiden Sie eine Rückkehr zu alten Gewohnheiten - damit der Schreibtisch erst gar nicht wieder im Chaos versinkt. Setzen Sie dafür klare Standards und Regeln, die Ihnen bei der dauerhaften Umsetzung helfen.
Schritt 5: Selbstdisziplin üben
Nun sollten Sie die Ordnung nur noch beibehalten. Legen Sie dafür kurze und regelmäßige Aufräumroutinen fest, mit denen der strukturierte Zustand aufrechterhalten werden kann. Oft reichen schon wenige Handgriffe am Ende eines jeden Arbeitstags.


