Stadt stellt Verbotsschilder am Fühlinger See auf
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.08.2021 07:14
(PR|Symbolbild) Der Fühlinger See ist ein beliebter Ort für Kölnerinnen und Kölner, um sich abzukühlen und schwimmen zu gehen. Offiziell ist das Schwimmen dort aber seit über 35 Jahren verboten - mit Ausnahme des Bereichs rund um den Blackfoot-Beach. Weil aber immer häufiger Menschen beim Baden im Fühlinger See verunglücken, weist die Stadt Köln jetzt nochmal explizit auf dieses Verbot hin.

Es sei ein Irrglaube, anzunehmen, dass das Schwimmen im Fühlinger See nicht gefährlich sei, heißt es von der Stadt auf Radio Köln-Nachfrage. Es gebe gefährliche Strömungen und Untiefen, die selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer schnell zur Gefahr werden könnten. Der See sei außerdem Trainingsstrecke für den Rudersport. Es könne also sein, dass Schwimmerinnen und Schwimmer mit den Ruderbooten zusammenstoßen. Mit entsprechenden Flyern und Hinweisschildern will die Stadt deswegen nochmal deutlich zeigen: Schwimmen im Fühlinger See geht - aber nur am Blackfoot-Beach. Denn dieser Bereich werde bewacht.
Wer sich nicht an das Schwimm-Verbot hält und vom Ordnungsamt dabei erwischt wird, muss deshalb mit einer Strafe von bis zu 1.000 Euro rechnen. Die Mitarbeitenden vom Ordnungsamt würden entscheiden, ob das Bußgeld direkt fällig wird, oder ob die Badegäste nochmal mit einer Verwarnung davonkommen, so die Stadt.

