Stadt will aus Fehlern bei Brückensanierung lernen
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 15:27
Die vier maroden Rheinbrücken bei uns in Köln zu sanieren, wird voraussichtlich etwa 20 Jahre dauern. Das hat Oberbürgermeister Burmester heute gesagt. Im Rathaus will er die Politik beim "Kölner Brückengipfel" über die geplanten Sanierungsmaßnahmen informieren.

In dieser Zeit würden viele hundert Millionen Euro in die notwendige Instandsetzung fließen müssen. Denn in den letzten Jahren habe man sicher zu wenig und zu spät in die Infrastruktur investiert.
Bei den anstehenden Sanierungen will die Stadt auch aus Fehler lernen, die bei der Mülheimer Brücke passiert sind. Die Sanierung habe gezeigt, dass man billiger und schneller gewesen wäre, wenn die Brücke komplett gesperrt gewesen wäre, sagt die Stadt. Ob das bei den anderen Sanierungsmaßnahmen passieren wird, soll noch geklärt werden. Außerdem will die Stadt die Bauunternehmer künftig früher mit in die Planungen einbeziehen.
Ans nächstes steht die Sanierung der Severinsbrücke an. In den nächsten zwei Jahren sollen kleinere Arbeiten erledigt werden; die Gesamtsanierung startet dann 2030. Stand jetzt soll sie fünf Jahre dauern und fast 325 Millionen Euro kosten. Danach folgt die Deutzer Brücke (vsl. 2036 - 2040) und die Zoobrücke (vsl. nach 2040). Noch ist unklar, was genau das für den Verkehr bedeutet. Oberbürgermeister Burmester hofft bei der Finanzierung auch auf Hilfe vom Land, denn die Brücken hätten für den Verkehr in ganz NRW eine wichtige Bedeutung.
(FW|KU)

