Täglich landen mehrere Deepfake-Fälle bei Kölner Polizei

Statistisch gesehen werden der Kölner Polizei vier bis sechs Fälle pro Tag von sexueller Gewalt im Internet gemeldet. Also Deepfakes, Belästigung oder Erpressung.

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Was bei den Zahlen aus den Jahren 2023-2025 auffällt: Es gibt eine hohe Aufklärungsquote, je nach Delikt liegt die im Schnitt bei 80 Prozent. Auch dehalb rät die Polizei wirklich alles anzuzeigen.

Die Anzeigen sind auch wichtig, um ausreichend Daten zu haben. Was passiert da im Netz? Wie können Polizei aber auch Politik gegensteuern?

Die Polizei rät auch auf jedenfall die Beweise zu sichern: Screenshots machen, mit Internetadresse Datum, Plattform und Nutzername. Und dann auf der Plattform und in Suchmaschinen die Löschung beantragen.

Hilfe im Netz gibt es für Erwachsene z.B. bei StopNCII.org und für unter 18-Jährige bei takeitdown.  

Das macht die Kölner Polizei

Die Kölner Polizei klärt vor allem in Schulen und über Social Media auf:

  • Möglichst wenige hochauflösende Fotos oder Videos von sich veröffentlichen, auf denen Gesicht und Körper gut erkennbar sind
  • Wer Bilder teilt, sollte Wasserzeichen einfügen
  • Privatsphäre-Einstellungen regelmäßig prüfen
  • Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
  • Und regelmäßig den eigenen Namen googeln – auch mit Bildersuche

(FW|DD|Symbolbild)

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