Verkehrsclub: Köln fährt Rad bei KVB-Streik

Seit Anfang Februar hat es mehr als acht Streik-Tage bei der KVB gegeben. Und was machen die Kunden? Sie fahren Fahrrad. Einige zumindest, sagt der Verkehrsclub Deutschland.

© Stadt Köln

Wenn am Hohenzollernring 5.000 Räder mehr als sonst unterwegs sind, dann ist KVB-Streik. Zu diesem Statement kommt der Verkehrsclub Deutschland.

Er hat die Kölner Fahrradzählstellen ausgewertet. 

Demnach ist das Fahrrad der große Gewinner, wenn die KVB-Beschäftigten streiken. Auch bei schlechtem Wetter seien viele Kölnerinnen und Kölner aufs Rad ausgewichen. Egal, ob am Hohenzollernring, an der Venloer Straße, Zülpicher Straße oder Kalker Hauptstraße – überall waren die Ausschläge an den Streiktagen besonders hoch, es sind also besonders viele Kölnerinnen und Kölner aufs Rad umgestiegen.

Für den VCD ist klar: Die Kölner Rad-Infrastruktur müsse unbedingt gut ausgebaut werden. Die KVB-Streiks hätten deutlich gemacht, dass viele Menschen bereit seien, umzusteigen – jetzt müsse die Infrastruktur nachziehen. (SR|DD|Symbolbild)

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