ver.di kritisiert Ausfall der KVB-Bahnen
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.03.2026 17:22
Es sind chaotische Streikwochen. Seit Dienstag hat die Gewerkschaft ver.di jeden Tag unterschiedliche Teil der KVB zum Streik aufgerufen
- gestern die Werkstätten. Im Gegensatz zur anderen Städten in NRW sind bei uns in Köln deshalb keine Bahnen gefahren. Die Gewerkschaft ver.di, die kritisiert die KVB deswegen scharf.

Man könne liegengebliebene Züge ohne Werkstattbetrieb nicht abschleppen, hat die KVB zur Begründung für den Stillstand der KVB-Bahnen gesagt. Verdi behauptet, dass das nicht der Wahrheit entspricht: Defekte Fahrzeuge würden grundsätzlich immer reingeholt. Auch an Streiktagen. Dafür gibt es nämlich eine Notdienstvereinbarung. Michael Munkler von ver.di ist sauer: Er findet es unerträglich, einfach nicht zu fahren. Die KVB hat uns auf Nachfrage gesagt, dass die betriebliche Situation in Köln mit derjenigen in anderen Städten nicht zu vergleichen sei - weder hinsichtlich der Größe des Netzes noch hinsichtlich der Größe der Fahrzeugflotte. Der Streikaufruf sei zu kurzfristig gewesen. Die KVB hätte deswegen keinen sicheren Stadtbahnbetrieb gewährleisten können. (PR|TS|Symbolbild)


