Verein kritisiert Fußballverband nach Rassismus-Fällen
Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 15:11
Der TuS Ehrenfeld fühlt sich von seinem Fußballverband allein gelassen. Hintergrund ist, dass Eltern am Spielfeldrand Jugendspieler aufs übelste rassistisch beleidigt haben.

Kinder, die von Eltern am Spielfeldrand rassistisch beleidigt werden – das gibt es bei uns in Köln, sagt Trainer Faisal Neumann vom TuS Ehrenfeld. Die Fälle waren Ende 2025 öffentlich geworden.
Jetzt kritisieren Trainer und Eltern den Umgang des Fußball Verbandes Mittelrhein (FVM) mit den Fällen. Ihr Vorschlag das bestehenden Meldesystem zu überarbeiten sei plump zurückgewiesen worden – mit der Begründung der Verband unternehme bereits ausreichend, die Verantwortung liege in erster Linie bei den Vereinen. Außerdem seien dem Verein Kosten für das sportgerichtliche Verfahren entstanden, obwohl das im Vorfeld anders kommuniziert wurde.
Zu diesem Vorwurf will sich der Verband zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern, weil es sich um ein laufendes sportgerichtliches Verfahren handelt. Betroffene könnten sich aber immer sehr niederschwellig und direkt an die zentrale Anlaufstelle wenden. Per Mail könnten Betroffene außerdem formlos die Einleitung auf ein Sportgerichtsverfahren stellen, sagt der FVM. (PR|DD|Symbolbild)


