Verhandlungen mit Sicherheitsfirma am Kölner Flughafen

(TS|Foto:Symbolbild) 17 betriebsbedingte Kündigungen und ein Rückzieher in letzter Minute: Das ist das Ergebnis von mehreren Verhandlungsrunden zwischen der Sicherheitsfirma Securitas und dem Betriebsrat am Kölner Flughafen. 

© Radio Köln

Die Mitarbeiter sind wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit. Eigentlich hatte man sich auf eine Aufstockung auf 85% seitens Securitas geeinigt. Nun weigere sich die Firma aber, die Vereinbarung umzusetzen und habe außerdem Kündigungen ausgesprochen. Der ver.di Gewerkschaftssekretär Özay Tarim stellte deutliche Forderungen an Securitas:

„Hier ist ganz klar, die 17 Kündigungen, die der Arbeitgeber hier ausgesprochen hat, die müssen vom Tisch. Wir erwarten vom Arbeitgeber, dass sie Wort halten und die endverhandelte Betriebsvereinbarung zu Kurzarbeit, jetzt genau wie der Betriebsrat es auch schon getan hat, unterschreiben und umsetzen sollen.“

Die ursprünglich vereinbarte Regelung würde an den anderen Standorten von Securitas für Unruhe sorgen, weil dort nur die üblichen 60 bis 67% Kurzarbeitergeld gezahlt würden, heißt es von Securitas. 

Weitere Meldungen