Viele Kölner Unternehmen bieten Homeoffice an

(PR|Symbolbild) Sollte am Dienstag zwischen Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten eine Homeoffice-Pflicht beschlossen werden, wären viele Kölner Unternehmen vorbereitet.

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Eine Radio Köln-Umfrage unter den größten Kölner Firmen hat ergeben, dass viele ihre Beschäftigten, wo es möglich ist, bereits ins Homeoffice geschickt haben. 

Natürlich können Kassiererinnen und Kassierer bei Rewe oder Mechanikerinnen und Mechaniker bei Ford nicht zu Hause arbeiten. Diejenigen, denen das möglich ist, täten dies allerdings. Das sagen nicht nur Ford und REWE, sondern auch LANXESS, die KölnMesse, sowie die Stadtwerke und die Sparkasse KölnBonn. Man habe die Zeit genutzt, um entsprechende Strukturen dafür zu schaffen, heißt es von den Unternehmen. Auch viele kleinere Betriebe haben größtenteils auf Homeoffice umgestellt, heißt es von der Kölner Industrie- und Handelskammer. Sie hat über 700 Betriebe befragt, rund zwei Drittel davon bieten ihren Mitarbeitenden das Arbeiten von zu Hause an.

Auch die Stadt Köln als einer der größten Arbeitgebenden der Region müsste bei einer möglichen Pflicht zum Homeoffice nach eigener Aussage wohl nur wenig nachbessern. Die Stadtverwaltung bietet nach eigenen Angaben rund 80 Prozent ihrer 17. 000 Beschäftigten schon die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Die Mitarbeitenden könnten etwa auf Fachprogramme und Inhalte zugreifen. Laut Verwaltung können alle 17. 000 Beschäftigten der Stadtverwaltung ihre E-Mails von außerhalb abrufen oder ins städtische Intranet gehen. Nicht möglich sei Homeoffice aber bei bestimmten Dienstleistungen wie dem Meldewesen aber auch bei Wartungen oder beim Ordnungs- und Verkehrsdienst. Bundeskanzlerin Merkel berät Dienstag mit den Ministerpräsidenten der Länder über eine Verlängerung des Lockdowns und mögliche härtere Corona-Regeln wie eine Homeoffice-Pflicht.

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