Wahlhelferinnen und Helfer warten noch auf Zu- oder Absage
Veröffentlicht: Dienstag, 28.01.2025 06:24
Schneller als sonst hat die Stadt Köln die benötigten Wahlhelferinnen und -helfer gefunden. Es hätten sich mehr Freiwillige gemeldet als nötig sind, sagt ein Stadtsprecher.

Die Stadt Köln kann sich ohne große Sorgen wegen fehlender Wahlhelfer auf die Bundestagswahl vorbereiten. Es gebe so viele Anmeldungen von Freiwilligen, dass alle 8000 Wahlhelfer-Positionen besetzt werden könnten, heißt es auf Radio Köln-Anfrage von der Stadt.
Warum sich so schnell, so viele gemeldet hätten, das könne man sich nicht wirklich erklären, sagte der Sprecher. Andere Städte hätten zum Beispiel das "Erfrischungsgeld" erhöht. Darauf habe die Stadt Köln sogar verzichtet. Dabei hatten die Verantwortlichen die Befürchtung, dass sie während der laufenden Karnevalssession nicht genug Freiwillige finden.
Rückmeldungen stehen noch aus
Ein Großteil der Wahlhelfenden konnte die Stadt sogar schon einteilen. Nicht alle Freiwilligen aber haben eine Zu- oder Absage erhalten. Die Einteilung der Wahlhelfer auf die 503 Wahllokale und die 503 Briefwahlstimmbezirke im Briefwahlzentrum laufe auf Hochtouren und sei noch nicht abgeschlossen. Deshalb hätten auch noch nicht alle Freiwilligen eine Zu- oder Absage bekommen. Wer für die Bundestagswahl nicht berücksichtigt werden kann, wird eine entsprechende Mail erhalten, wenn alle insgesamt 1.006 Stimmbezirke besetzt sind, heißt es von einem Stadtsprecher. Die Stadt Köln freut sich, wenn sich die Kölnerinnen und Kölner, die sich jetzt als Wahlhelfer zur Bundestagswahl gemeldet haben, auch bei den Kommunal- und Oberbürgermeister-Wahlen im September 2025 engagieren. (DB|DD|Symbolbild)