Weiberfastnacht: Ermittlungen gegen Sicherheitsfirmen
Veröffentlicht: Samstag, 14.02.2026 09:57
„Heute ist mein erster Tag“ – diese Antwort bekam die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls an Weiberfastnacht erstaunlich oft zu hören. Laut dem Hauptzollamt sagte das jede zweite überprüfte Sicherheitskraft bei den Kontrollen.

Vor allem im Zülpicher Viertel waren an den Karnevalstagen private Sicherheitsdienste im Einsatz und sicherten die Zugänge. 60 Beschäftigte von Sicherheitsfirmen wurden vor Ort von den Kontrolleuren befragt. Bei jedem Zweiten gibt es laut Zoll Anhaltspunkte dafür, dass er vom Arbeitgeber nicht rechtzeitig zur Sozialversicherung gemeldet wurde – also möglicherweise schwarz beschäftigt war.
Bei 15 Sicherheitskräften bestehen zudem Hinweise auf Sozialleistungsbetrug. Außerdem erhielten offenbar nicht alle den vorgeschriebenen Mindestlohn. Der Zoll hat Ermittlungen aufgenommen. (DD|LE|Archivbild)


