Wer Krankheitssymptome googelt, fühlt sich schlecht

(PR) Wer bei Google nach Krankheitssymptomen sucht, fühlt sich danach schlechter als vorher. Das hat eine Studie der Uni Köln gezeigt. Dafür haben die Wissenschaftler junge Erwachsene fünf Minuten lang persönliche Krankheitssymptome im Internet suchen lassen. 

Obwohl in dieser jungen Altersgruppe das Risiko für eine Krankheits-Angst-Störung üblicherweise gering sei, gaben die Probanden direkt nach der Suche an, sich jetzt mehr Sorgen über ihre Gesundheit zu machen. Laut der Arbeitsgruppe sucht fast die Hälfte der Deutschen regelmäßig nach Gesundheitsthemen im Netz. Eine Aussage, inwieweit die Google-Suchen zu einer Angststörung beitragen, können die Wissenschaftler nicht treffen. Dafür fehlten Langzeitstudien, sagen sie.