WM Public Viewing in Köln – Was ist erlaubt, was nicht?

Public Viewing für die WM 2026. Die Stadt Köln hat jetzt die Regeln für die Gastro-Betriebe bekanntgegeben. Drinnen dürfen alle Spiele übertragen werden, egal zu welcher Uhrzeit. Draußen gibt es Sonderregelungen – je nach Uhrzeit. Was erlaubt ist und was nicht, lest ihr hier.

© Radio Köln / Becker

Die gute Nachricht: In der Innengastronomie sind Übertragungen zu allen Anstoßzeiten erlaubt, auch mitten in der Nacht. In der Außengastro dürfen dagegen nur Spiele gezeigt werden, die spätestens um 22 Uhr Anstoß haben. Mit Anstoß zwischen 6 und 22 Uhr darf das Spiel dann bis zum Ende gezeigt werden, auch wenn das Spielende die regulär geltende Nachtruhe überschreitet – auch bei Verlängerung oder Elfmeterschießen. Aber: Nach dem Spiel ist direkt Schicht im Schacht und die Übertragung muss ausgeschaltet werden. Spiele, deren geplanter Anstoß nach 22 Uhr ist, dürfen nur drinnen gezeigt werden, nicht in Biergärten und Co.

Ausgenommen von den Regelungen sind Gaststätten, die sowieso gesonderte Sperrzeiten haben, wie zum Beispiel am Brüsseler Platz. Die müssen sich an die gerichtlichen Regelungen und Sperrzeiten halten – trotz WM.

Übrigens: Im Außenbereich sind wie bei vergangenen internationalen Turnieren keine besonders lauten Musikinstrumente wie Vuvuzelas, Trommeln, Tröten oder Pfeifen erlaubt. Die Stadt ruft die Betriebe auf, die Nutzung solcher Instrumente durch Ausübung des Hausrechts zu unterbinden. Außerdem müssen alle Betriebe die Regelungen zu Urheberrechten (z.B. FIFA und GEMA) beachten. (SH|Symbolbild)

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