AirBnB macht Kölner Mietmarkt kaputt

(SR|Foto:Symbolbild) Seit Jahren sind Portale wie AirBnB der Stadt Köln ein Dorn im Auge. Wohnungen werden für ein paar Tage an Touristen vermietet, weil das lukrativer ist als eine reguläre Vermietung. Jetzt kommt eine Studie der Universität Köln zu dem Ergebnis: Solche Kurzzeit-Angebot verknappen den Wohnraum und verteuern die Mieten. 

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Die Studie der Uni stellt einen ganz klaren Zusammenhang zwischen der Menge der über Portale wie AirBnB vermieteten Wohnungen als Touristenunterkünfte und steigenden Mieten in bestimmten Kölner Stadtteilen fest. Auch konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Kurzzeitvermietung dafür sorgt, dass Wohnungen bei uns knapp sind. Außerdem sei die Zahl der professionellen Angebote gestiegen. Die Stadt hat per Satzung Wohnraum unter besonderen Schutz gestellt, um besser gegen solche Angebote vorgehen zu können. 


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