Bedarf in Köln weiterhin sehr hoch

(GL | Foto: Symbolbild) Der Sozialdienst Katholischer Frauen in Köln sucht nach Leih-Omas und -Opas. Diese sollen sich um Kinder kümmern, die entweder keine Großeltern mehr haben oder sie nur selten sehen. Seit August gibt es das Projekt.

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Der Bedarf in Köln sei sehr hoch, viele Familien landeten deshalb auf Wartelisten, sagte uns SKF-Sprecherin Maren Wolke:

„Großeltern dienen sicherlich der Entlastung, aber auch um eine andere Bezugsperson zu haben als Mutter oder Vater. Die Eltern sind vielleicht im Berufsstress. Großeltern können mehr Zeit verbringen mit Lesen oder Kochen - alles das, wofür den Eltern im Alltag einfach die Zeit fehlt.“

Leihoma oder Leihopa zu sein ist ein ehrenamtliches Engagement. Im Vorfeld müssen einige Gespräche mit der Familie geführt werden. Ersatz-Omas und -Opas werden gut ausgesucht, es gibt viele Gespräche und Treffen im Vorfeld. Das geht bis zum erweiterten Führungszeugnis. Nur, dass es nicht genug Leih-Großeltern gibt und deshalb viele Familien und deren Kids auf Wartelisten landen.

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