Betriebsversammlung bei Ford ohne neue Ergebnisse

Angespannte Beschäftigte heute beim angeschlagenen Autobauer Ford. Die Geschäftsführung hatte zur Betriebsversammlung geladen. Viel Neues sei dabei aber nicht gesagt worden, so Benjamin Gruschka, der Ford-Betriebsratsvorsitzende. Man habe von der Geschäftsführung eine Aussage zur Zukunft von Ford in Köln erwartet, die habe man der Belegschaft aber nicht gegeben. Nur, dass man an den Plänen, 2.900 Stellen abzubauen, festhalte, sagte Gruschka im Radio Köln-Interview.

"Die Stimmung ist noch aufgeheizter, auch durch den heutigen Tag. Die Geschäftsführung hat eine sehr kurz Rede gehalten. Wir werden jetzt weiter Druck machen, auch gemeinsam mit der IG Metall. Wir werden die nächsten Schritte und Maßnahmen einleiten müssen und der Belegschaft ist klar, dass das wahrscheinlich auch am Ende nicht ohne Arbeitskämpfe gehen wird."

Wie der Arbeitskampf aussehen wird, das werde man in den nächsten Wochen mit Gewerkschaft und Beschäftigten diskutieren, so Gruschka. Man müsse Druck aufbauen, sonst gebe es keine Zukunft für Ford in Köln. (SR)


© Radio Köln/Waltel

Weitere Meldungen