Brandschutz beschäftigt Kölner Clubs und Kneipen
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 06:10
Sicher Karneval feiern: Nicht nur Alkohol und Kriminalität, sondern auch Brandschutz ist da ein Thema – spätestens seit der Brandkatastrophe in einer Schweizer Bar.

Auf Radio Köln-Nachfrage haben uns mehrere Kölner Betreiber gesagt, dass ihre Clubs und Kneipen sicher seien und regelmäßig geprüft würden. Im Gegensatz zum Vorfall in der Schweiz gebe es in den Kneipen kein offenes Feuer, und man würde das Rauchverbot auch strikt einhalten.
Claudia Wecker betreibt den Studentenclub "Das Ding" und sagt, dass Köln bei dem Thema gut aufgestellt sei. Sie findet aber gut, dass im Moment eine Sensibilisierung für Brandschutz stattfindet und die Betreiber sich noch einmal überprüfen. Keiner der befragten Betreiber rechnet wegen des Vorfalls in dieser Session mit weniger Jecken.
IG Gastro bietet Beratungen an
Der Verein "IG Kölner Gastro" bietet seinen Mitgliedern noch vor Karneval ein spezielles Seminar an. Geschäftsführerin Maike Block freut es, dass Gastronomen sich freiwillig in Sachen Brandschutz fortbilden möchten:
"Für mich ist das auch aus Gästesicht ein Zeichen von Professionalität. Man sollte nicht abwarten, sondern jetzt dieses Momentum nutzen und seine eigenen Maßnahmen überprüfen."
Übrigens: In Köln werden größere Betriebe wie Clubs oder Keller-Kneipen alle drei bis sechs Jahre durch die Feuerwehr oder das Bauaufsichtsamt auf ihre Sicherheit geprüft. Das Ordnungsamt will an Karneval außerdem stichprobenartige Kontrolle durchführen wird und vor allem auf die Fluchtwege achten.
Und aufgepasst mit euren Karnevalskostümen aus Polyester. Da solltet ihr dem brennenden Nubbel oder auch Zigaretten nicht zu nah kommen. Laut Verbraucherzentrale könnt ihr beim Kauf eures Kostüms darauf achten, dass auf der Verpackung "Schwer Entflammbar" steht. (SD|DD|Symbolbild)


