Debatte um 50+1-Regel – FC gegen eine Abschaffung

(PW|Symbolbild) Noch vor dem Start der Fußball-Bundesliga gibt es hitzige Diskussionen: es geht um die sogenannte 50+1-Regel. Kurz vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga am Mittwoch hat sich der 1. FC Köln in einer Mitteilung klar gegen eine Abschaffung der Regel ausgesprochen.

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Die 50+1-Regel besagt, dass ein Verein immer mindestens 51 Prozent der Stimmen-Anteile besitzen muss. So soll der Einfluss von Investoren beschränkt werden. Ausnahmegenehmigungen gibt es bei Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg und der TSG Hoffenheim. Das Bundeskartellamt hat diese Ausnahmegenehmigungen kritisiert. Der 1. FC Köln begrüßt das. Die 50+1-Regel sei ein Alleinstellungsmerkmal im europäischen Fußball und stärke die Verbundenheit der Fans zu ihrem Verein, heißt es in der Mitteilung des Effzeh.

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